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Ein Projekt der Klasse 7b

Die Klasse 7b hat im Oktober mit Frau Czosnykowski und Frau Hoffmann ein Projekt zum Thema Straßenkinder gestaltet.

Zu Beginn haben wir, die Klasse 7b, viele Informationen über Straßenkinder erhalten. Wir Schüler haben in Gruppen Aufgaben erledigt und Vor- und Nachteile über das Leben auf der Straße besprochen. Dabei fanden wir natürlich weniger Vor-, als Nachteile. Wir haben eine Fotoreportage gesehen und Frau Hoffmann hat diese erklärt. Dabei haben wir gelernt, dass Kinder auf der Straße leben, weil sie vor der Gewalt in der Familie fliehen, die Eltern verstorben sind oder sich die Eltern nicht ausreichend um die Kinder kümmern (können). Nur wenige Straßenkinder leben noch bei ihren Eltern. Einige Straßenkinder müssen für sich oder die Familie das Geld verdienen, da die Eltern nicht ausreichend Geld zur Verfügung haben und die Kinder deshalb nicht zur Schule gehen können.

Wir finden es sehr traurig, dass so viele Kinder auf der Straße leben und keine Zukunft haben. Laut Terre des Hommes, einer Organisation, die sich für Kinder in Not einsetzt, leben ca. 100 Millionen Kinder auf der Straße. 9.000 Kinder davon leben in Deutschland auf der Straße. Viele Straßenkinder sind krank oder  sogar drogenabhängig. Manche Kinder leben in Gruppen auf der Straße,  was den Vorteil hat, dass sie sich gegenseitig beschützen, aber auch den Nachteil, dass sie sich gegenseitig bekämpfen und dabei um Geld oder Essen streiten.

Als wir abschließend einen Film über Straßenkinder geschaut haben, waren wir sehr erschrocken und haben gemerkt, dass wir Glück haben, nicht auf der Straße zu leben. Außerdem lernten wir ein Gedicht, was uns zeigte, dass zu viele Menschen noch wegschauen oder sich nicht für das Thema interessieren.

Aber wir hatten auch Spaß bei diesem Projekt, weil wir viel über Straßenkinder gelernt haben und gleichzeitig andere Menschen auf das Thema aufmerksam machen konnten. Es ist möglich, Straßenkindern zu helfen, indem Menschen, zum Beispiel über Organisationen, wie „Terre des Hommes“, Geld spenden. Aber vor allem ist es wichtig, nicht wegzuschauen, über das Thema zu sprechen und zu diskutieren. Am Ende des Projekts haben wir Plakate zum Thema erstellt. Hiermit wollten wir verdeutlichen, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung, Essen und eine Familie mit einer Wohnung hat.

Aline Theilig (Klasse 7b) & Frau Hoffmann (Schulsozialarbeiterin)

Wohnen (Hans Manz)

Jemand sagt: „Wohnen, das ist ein Dach übern Kopf, Schutz und Geborgenheit haben. Sich in seinen vier Wänden wohl fühlen. Die Türe hinter sich zu machen können, aufatmen, sich gehen lassen, sich um nichts mehr kümmern.“ Schalte den Fernseher ein, sah Tausende, Hunderttausende, Unbehauste, Ungeschützte, Ungeborgene.

 

 

 




 



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